Foyergespräch 3 (2012/13)

Wieviel Drama steckt in der Prosa?

Neue Romanadaptionen für die Bühne

Sonntag, 14. April 2013, 11:15 Uhr
Markgrafentheater Foyercafé

Podiumsdiskussion mit John von Düffel (Dramatiker und Autor), Rebekka Kricheldorf (Autorin) und Julie Paucker (Dramaturgin)

Moderation: Prof. Dr. Michael von Engelhardt (Vorsitzender Förderverein Theater Erlangen)

Warum um alles in der Welt müssen Theater ständig Romane auf die Bühne hieven? Gibt es denn keine spannenden Stücke mehr? Haben Schriftsteller nicht gute Gründe, ihre Werke als Prosa zu verfassen, anstatt den jeweiligen Stoff in ein Drama zu gießen? Die diesjährige Werkschau des Theater Erlangen widmet sich einem zugleich zeitlosen wie momentan sehr angesagten Thema, den Romanadaptionen für die Bühne.

Im Foyergespräch befragt Prof. Dr. Michael von Engelhardt die Autoren John von Düffel und Rebekka Kricheldorf und die Dramaturgin Julie Paucker zu ihren Erfahrungen mit Bühnenfassungen von Romanen. Gemeinsam gehen sie dem Phänomen nach, warum große Stoffe der Weltliteratur sich schon immer auf den Bühnen wiederfanden und wie der anhaltende Boom der Prosa als Drama zu erklären ist.